Bauthermographie

Die Bauthermographie ist ein Verfahren um sog. Wärmebrücken am Gebäude aufzuspüren. Nicht sichtbare Wärmelecks an Außenbauteilen (z. B. Wände, Fenster, Dach) verursachen erhöhte Heizkosten, Schimmelpilzbildung und ggf. sogar Zuglufterscheinungen. Die Bauthermografie gibt Aufschluss über diese Schwachstellen am Gebäude. Schon geringeTemperaturdifferenzen können so aufgespürt werden und energetische Schwachstellen in der Gebäudehülle dargestellt werden. Anhand von Wärmebildern kann auch der Laie die Gebäudeschwachstellen leicht erkennen.

BauthermographieBeispiel eines Wärmebildes













Wir verwenden bei der Bauthermographie die Wärmebildtechnik der Firma FLIR Systems Inc., einem der führenden amerikanischen Herstellern von Wärmebildsystemen.

Nutzen Sie die Bauthermographie um:

  • Wärmebrücken vor einer Sanierung auszudecken und einen entsprechenden Sanierungsfahrplan zu erstellen
  • Wärmebrücken im Rahmen einer Schimmelpilzsanierung aufzudecken
  • die Qualität von Baumaßnahmen im Neubaubereich zu überprüfen
  • Sanierungsmaßnahmen zu überprüfen

Um ein gutes und aussagekräftiges Ergebnis einer Bauthermographie zu erreichen, benötigen wir Ihre Mithilfe. Bauthermographische Aufnahmen werden durch Witterungsbedingungen und Sonneneinstrahlung beeinflusst. Solche Aufnahmen können dehalb nur gemacht werden, wenn keine direkte Sonneneinstrahlung vorhanden ist. Die Differenz zwischen Innen- und Außentemperatur sollte mindestens 10 Grad Celsius beträgt. Damit ist der ideale Zeitpunkt für eine Bauthermographie die frühen Morgenstunden. Damit die Bauthermographieaufnahmen gelingen, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Heizen Sie die Wohnräume auf mindestens 20 Grad Celsius.
  • Öffnen Sie die Innentüren, damit sich die Temoeratur gleichmäßig in den Räumen verteilen kann.
  • Halten Sie die Fenster geschlossen.
  • Schalten Sie die Außenbeleuchtung ab und deaktivieren Sie die Bewegungsmelder.
  • Parken Sie ggf. Fahrzeuge um, damit diese die Sicht auf das Gebäude nicht versperren.